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SPEZIAL
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So
20.9. 2009, 20:00 Uhr
2.
internationale Woche
des bedingungslosen Grundeinkommens
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Das
bedingungslose Grundeinkommen ist vielleicht das innovativste
Konzept, das zur Zeit entworfen werden konnte. Es sichert
das Überleben aller in einer Fremdversorgergesellschaft.
Anlässlich
der 2. internationalen Woche des bedingungslosen Grundeinkommens
zeigen wir den Film GRUNDEINKOMMEN quasi als Einführung zum
Thema. Ein Film über das Zukunftsthema, das jeden angeht:
Eine neue Art von Einkommen, bedingungslos für alle. Das löst
Emotionen aus und viele Fragen. Mehr Möglichkeiten zur eigenen
Initiative? Oder der Untergang der Leistungsgesellschaft?
Und wie soll es bezahlt werden? Der Film mischt Festgefahrenes
auf, zeigt Überraschendes, lässt mit- und weiterdenken. Nehmen
wir das Ganze doch einmal persönlich. Der Film folgt der Idee
eines bedingungslosen Grundeinkommens, einer Idee, die neue
Energien in alle gesellschaftlichen Bereiche bringen kann.
"Die
Wirtschaft hat die Aufgabe, die Menschen von der Arbeit zu
befreien!"
Götz Werner, Unternehmer
GRUNDEINKOMMEN
CH 2006 100 min. R.: Daniel Häni, Enno Schmidt
Das
Grundeinkommen ist in erster Linie ein Kulturimpuls, weil
es Fragen aufwirft, Anstoss gibt zu Gespräch und Auseinandersetzung
mit den eigenen Gewohnheiten und gesellschaftlichen Zuständen,
die oft als unabänderlich hingenommen werden. Persönlichkeiten
aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft kommen zu Wort, wie
auch die Frau an der Kasse und der Mann auf der Straße, der
zum ersten Mal von der Idee hört.
Die zentrale Frage, die das Konzept aufwirft und deren Beantwortung
merkwürdig ambivalent ausfällt, lautet: "Würden Sie arbeiten,
wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre?" 80% der befragten antwortet,
dass sie weiter arbeiten gehen würden, aber befürchten, dass
alle anderen sich einen lauen Lenz machen.
"Von
ganz rechts bis ganz links rufen alle nach Wirtschaftswachstum.
Das heisst, man denkt in Quantität und verdrängt damit die
Chance, qualitativ neue und höherwertige Organisationsmodelle
für unsere Gesellschaft zu entwerfen." Prof. Peter Ulrich,
Wirtschaftsethiker, Universität St. Gallen
"Im
Unterschied zum Kommunismus, der den Einzelnen erstickt, und
zum Marktliberalismus, der den Einzelnen im Stich lässt, fordert
das Grundeinkommen eine Absicherung, um eine maximale Freiheit
zu schaffen, damit der Einzelne sich entscheiden kann. Und
das geht eben nur mit einer Einkommensgarantie, die so hoch
sein muss, dass Sie wirklich auf Erwerbsarbeit verzichten
können." Dr. Sascha Liebermann, Sozialwissenschaftler
Wenn das Einkommen unmittelbar mit Arbeit verbunden wäre,
dann müssten die Maschinen die meisten Einkommen erhalten.
Es ist aber so, dass die Menschen, deren Arbeit sie übernehmen,
weiterhin ein Einkommen brauchen.
"Das
Grundeinkommen würde Freiheit schaffen, das zu tun in der
Welt, was nötig ist. Wir haben ja eine total absurde Situation:
Zum einen zuviel Geld und Produktionsüberkapazitäten fast
überall… Zum anderen ein riesige Arbeitslosigkeit und unglaublich
viele ungelöste Aufgaben." Jakob von Uexküll
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