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SPEZIAL
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Fr
8.5. 09, 20:00 Uhr
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Zum Kriegsende am 8. Mai 1945 und anläßlich des
110. Geburtstages von ERICH KÄSTNER am 23. Februar 2009
laden wir zu einem Musikalischen Abend ein:
"Mir ist manchmal so einzeln auf der Welt" (Erich Kästner)
Freundschaft und Solidarität in Zeiten der Verfolgung
Es singen, spielen und tragen vor : CONSTANZE JAISER
und JASCHA PAMPUCH
Teofila Langnas schenkte 1941 ihrem 21-jährigem Verlobten,
Marcel Reich-Ranicki, im Warschauer Ghetto eine eigenhändig
abgeschriebene und illustrierte Ausgabe von Erich Kästners
"Lyrischer Hausapotheke".
Zosia
Spiegelman machte 1943 in Auschwitz ihrer Freundin Isabella
Rubinstein ein Geschenk zu deren 18. Geburtstag: ein
Gedicht und ein Stück Brot, das sie sich vom Munde abgespart
hat. Isabella Rubinstein heißt heute Batsheva Dagan
und sie dichtet, 30 Jahre später, eine Antwort: in memoriam
auf diese unvergessliche Freundschaftsgabe. Überall
in den Ghettos wurden Gedichte verfasst und verschenkt.
Auch mit Liedern aus dem Widerstand oder alten Weisen,
die man mit neuen Texten versehen hatte, trösteten sich
die Inhaftierten. Ob lautstarke Klage oder leise Freuden,
ob Protestlied oder Trauergesang - gemeinsam suchten
sie nach Mitteln, eine offenbar kaum zerstörbare Sehnsucht
zu bewahren. Gedichte und Lieder die Freundschaft stifteten
und die Solidarität stärkten stehen in dieser Veranstaltung
im Mittelpunkt. Sie haben uns Geschichten zu erzählen
- kuriose und spannende, zärtliche und traurige Geschichten
von Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt
wurden und die, allen Umständen zum Trotz, menschliche
Würde und Solidarität dokumentieren.
oder:
http://www.tonworte.de/page8.php
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