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"Die
andere Seite der WM"
Im Schatten des Tafelberges -
When the mountain meets ist shadow OmU
Dokumentarfilm
von Alexander Kleider und Daniela Michel, Südafrika 2010
So
4.7.
um 18:00
Uhr
Fr
9.7. um 18:00
Uhr
Sa
10.7. um 18:00
Uhr
Am
4. 7. um 18.00 Uhr
in Anwesenheit von
Romin Khan
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Kapstadt, Südafrika 2009. In kaum einer anderen Stadt der Welt liegen
Armut und Reichtum so dicht beieinander wie am Kap der guten Hoffnung.
Der Dokumentarfilm "When the Mountain Meets its Shadow - Im Schatten
des Tafelberges" erzählt die Geschichten von Ashraf, Mncedisi, Zoliswa
und Arnold, die in den Armenvierteln rund um Kapstadt auf unterschiedliche
Art und Weise ums Überleben kämpfen. Ashraf und Mncedisi von der
Anti Eviction Campaign setzen sich täglich in den Townships gegen
Zwangsräumungen und Wassersperrungen ein. Zoliswa, eine alleinerziehende
Mutter, sucht eine neue Stelle als Hausangestellte und Arnold macht
eine Ausbildung zum bewaffneten Wachmann in der boomenden Sicherheitsindustrie.
Als die Stadtverwaltung eine komplette Armensiedlung wegen der Fussball-WM
2010 räumen lassen will, werden Ashraf und sein Freund Mncedisi
mit ihren eigenen unverarbeiteten Erlebnissen aus der Zeit der Apartheid
konfrontiert. Mit starken Portraits und beeindruckenden Aussagen
zeichnet der Film ein Bild der südafrikanischen Gesellschaft im
Spannungsfeld zwischen Apartheidvergangenheit und Anpassung an die
neoliberale Weltwirtschaft.
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"Die
Stadt als Hauptdarstellerin"
Fellinis
Roma
D I/F 1972, 119min.,
R: Federico Fellini,
D: Peter Gonzales Falcon, Fiona Florence, Britta Barnes, Pia De
Doses, Marne Maitland, Anna Magnani, Elliott Murphy u. a.
So 4.7.
um 20:30
Uhr
Mo
5.7. um 18:00
Uhr
Mo
5.7. um 20:30
Uhr
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Fellinis
Roma ist wohl eines der außergewöhnlichsten Stadtportraits der Filmgeschichte.
Während Federico das Spektakel Rom inszeniert, wechselt er im Film
zwischen seiner Kindheit, seiner Jugend und schließlich seinem Alter
(Direktor einer Filmcrew): Geprägt von pathetischer Geschichte aus
der Schulzeit, antiken Sittengemälden im Kino und faschistischen
Propagandaphrasen kommt der junge Fellini Ende der 30er Jahre aus
der italienischen Provinz nach Rom und wohnt in einem mit skurrilen
Menschen überfülltem Haus zur Untermiete. Wir begleiten ihn zu kleinbürgerlichen
Tafelfreuden und zu billigen Vergnügungen ins Volkstheater. Wir
treffen Huren und Freier im Luxus- und Standardbordell. Beim Bau
der U-Bahn stößt moderne Technik auf versunkene Vergangenheit, die
sich beim Treffen mit der Moderne auflöst, veranstaltet eine alte
Principessa in ihrem modrigen Palast eine makabre Modenschau mit
rollschuhlaufenden Priestern und Nonnen auf dem Laufsteg für Kleriker.
Und dazwischen immer wieder die Filmcrew, deren Kameramann auf einem
an einem LKW befestigten Kran sitzt und die Bilder inmitten eines
brodelnden apokalyptischen Verkehrschaos einfängt und uns zwischen
den Zeiten springen lässt. Roma ist ein farbenfrohes Bildgedicht
an die italienische Hauptstadt und es gelingt Fellini auf liebevolle
groteske Art, Geschichte mit Alltäglichem zu verbinden. Ein absoluter
Augenschmaus.
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