WO DIE WILDEN KERLE WOHNEN
USA 2009, 101min.
R: Spike Jonze


Fr 26.2. um 20:30 Uhr
Sa 27.2. um 20:30 Uhr
So 28.2. um 20:30 Uhr
Mo 1.3. um 20:30 Uhr


 


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Der ebenso unbändige wie sensible Junge Max (Max Records), fühlt sich zu Hause missverstanden und flieht dorthin, wo die wilden Kerle wohnen: Max erreicht eine Insel, auf der er geheimnisvollen und seltsamen Wesen begegnet, deren ungestüme Empfindungen und Taten absolut unvorhersehbar sind. Die wilden Kerle wünschen sich nichts sehnlicher als einen Anführer und Max träumt davon, über ein Königreich zu herrschen. Also wird Max zum König gekrönt und gelobt, ein Reich zu schaffen, in dem alle glücklich sind. Doch bald macht Max die Erfahrung, dass sich sein Königreich gar nicht so leicht regieren lässt: Der Umgang mit seinen Untertanen ist weitaus komplizierter, als er sich das ursprünglich gedacht hat.

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DIE
KLAVIERSPIELERIN (OmU)

F 2001, 130min,
R: Michael Haneke

D: Isabelle Huppert, Annie Girardot, Benoit Magimel


Fr 5.3. um 20:30 Uhr
Sa 6.3. um 20:30 Uhr
So 7.3. um 20:30 Uhr
Mo 8.3. um 20:30 Uhr

 


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Hanekes Verfilmung von Elfriede Jelineks Roman ist eine harte Kost, die zugleich Ablehnung und Faszination hervorruft. Die Leistung der SchauspielerInnen ist herausragend. Allein in Isabelle Hupperts Gesicht wird jede Gefühlsregung so deutlich gespiegelt, dass es fast weh tut. Erzählt wird die Geschichte von Erika Kohut (Isabelle Huppert), die als abweisende und kühle Klavierlehrerin am Konservatorium in Wien unterrichtet und eine Vorliebe für Schubert hat. Sie ist Mitte vierzig und lebt noch immer mit ihrer bevormundenden Mutter (Annie Girardot) zusammen. Die Mutter kontrolliert jeden Schritt von Erika, spioniert ihr nach und beraubt sie ihrer persönlichen Freiheit. Mit Distanz und einer total unterkühlten Art flüchtet sich Erika in Perversionen und Pornokinos. Als sich der charmante Walter (Benoit Magimel) in Erika verliebt, fangen die Abgründe an sichtbar zu werden. Erika kann ihre Gefühle nur auf Umwegen der sexuellen Abartigkeiten ausdrücken, die ihre Verletzungen und Demütigungen offen legen. Sie verliert die Kontrolle welche ihr immer die Möglichkeit eines Rückzugs geboten hat. Der Abstand, den sie geschaffen hat um auf ihre Art zu überleben, bricht weg. Der Fall ist unaufhaltsam und grausam.

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KATZE MIT HUT
(Augsburger Puppenkiste)

D 1982, R:S Strubel, 105 Min,
ab 5 Jahre

 

So 14.3. um 15:00 Uhr


 


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Bei Katze mit Hut geht es um eine arbeitslose ziellos umherstreifende Katze, die nur durch Zufall in dem kleinen Örtchen Stackeln an der Krukel landet. Hier angekommen, gründet sie in einem leerstehenden Haus, in das sie einbricht, eine alternative Kommune. Auch durch das plötzliche Auftauchen des Hausbesitzers lässt sie sich nicht vertreiben und leugnet auch noch den Hausfriedensbruch. Schnell findet sie weitere arbeitslose Hausbesetzer, wie z.B. Kapitän Knaak, einen pensionierten Seefahrer mit zweifelhafter Vergangenheit oder die Puddingbrumsel, ein Waisenkind mit einer schweren Essstörung und viele mehr. Wer sie noch nicht gesehen hat, sollte dies unbedingt tun! Ein Haus, eine Wohngemeinschaft angefüllt mit den unterschiedlichsten Tieren, die alle menschliche Züge haben, und die alle - jeder für sich - so sein und leben dürfen wie es ihnen behagt und bekommt. Toleranz und Respekt für die Art des anderen und alles mit viel Humor.

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DIE ANWÄLTE -
Eine deutsche Geschichte
D 09, 92 min., ein Dokumentarfilm von Birgit Schulz 

mit Otto Schily, Hans-Christian Ströbele, Horst Mahler

in Anwesenheit von Hans-Christian Ströbele 

 
So 14.3. um 17:00 Uhr


 


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Anfang der 70er Jahre kämpfen drei linke Anwälte gegen die BRD als restriktiven Staat. Vor Gericht verteidigen sie Menschen, die als Staatsfeinde gelten. Heute ist der eine Bundesinnenminister a.D., der zweite das linke Gewissen der Grünen, der dritte als Holocaust-Leugner und verurteilter Rechtsextremist.

Otto Schily, Hans-Christian Ströbele und Horst Mahler: Mit Regisseurin Birgit Schulz sprechen die drei Anwälte über die Zeit, in der sie die Angeklagten der RAF-Fraktion vor Gericht verteidigten, über ihre Ideale, ihre Lebensträume dieser Zeit – und darüber, was daraus wurde. Und jeder der drei glaubt, sich treu geblieben zu sein. (REALFICTION)


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DER TAUM IST AUS
D 2001, 92 min,
R: Christoph Schuch

Mit: Ton Steine Scherben, Tocotronic, Britta, Element of Crime u.v.a.m.



So 14.3. um 20:30 Uhr


 


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Die Erben der Scherben: ohne Anspruch auf Vollständigkeit sucht Christoph Schuch in der aktuellen deutschen Musikszene nach Bands, die, wie die Scherben, politisch arbeiten. Was ist geblieben von den Träumen und Idealen der 68-er Generation? Zu den Interviews kommen jede Menge Musik der aktuellen Bands und natürlich bisher selten bis gar nicht gezeigte Live-Aufnahmen von Ton, Steine Scherben aus der Seelenbinder-Halle. Nicht nur für Fans.

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"Frisch serviert vom Krisenherd"

ALPTRAUM IM FISCHERBOOT
D Doku, D 2007, 60 min.,
R: Klaus Martens, Michael Grytz


Do 18.3. um 19:00 Uhr

anschließend Diskussion mit Kristin Gebhardt (INKOTA-netzwerk)

 


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Afrikas Flüchtlinge und Europas Fischereipolitik: Die Reportage thematisiert die Überfischung westafrikanischer Küstengewässer und die dadurch ausgelöste Migration nach Europa.

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DIE STRÄNDE VON AGNES Les plages d' Agnès (OmU)
F 2008, 108 Min.,
B + R: Agnès Varda



Fr 19.3. um 20:30 Uhr
Sa 20.3. um 20:30 Uhr
So 21.3. um 20:30 Uhr
Mo 22.3. um 20:30 Uhr


 


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"Könnte man in die Menschen hineinblicken, fände man Landschaften... Würde man in mich hineinsehen, wären es Strände." Agnès Varda Die bedeutendste französische Dokumentarfilmerin Agnès Varda (Die Sammler und die Sammlerin, Vogelfrei) hat im Alter von 80 Jahren mit "Les plages d'Agnès - Die Strände von Agnès" ihre eigene Biographie träumerisch verspielt dokumentiert. Der mit dem César für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnete Film ist, kein Denkmal geworden, sondern ein großes Geschenk an das Publikum. Agnès Varda hat viel eingepackt: Die Geschichte einer jungen Photographin im Paris der 60'er Jahre, die Geschichte und Protagonisten der Novelle Vague, und eine Vielzahl faszinierende Schauspieler und Zeitgenossen. Agnès Varda, die große französische Filmkünstlerin, hat sich wieder einmal ihrer Lieblingsbeschäftigung hingegeben: dem Suchen, Sammeln und Stöbern.

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CALL OF CTHULHU

USA 2005, 47 min5
Directed by Andrew Leman Produced by Sean Branney, Andrew Leman Written by Sean Branney
Music by Troy Sterling Nies, Ben Holbrook, Nicholas Pavkovic, Chad Fifer
Editing by David Robertson Distributed by H. P. Lovecraft Historical Society



Mi 24.3. um 20:00 Uhr

 


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der cthuloide salon zeigt "call of cthulhu" der stummfilm der h.p.lovecraft historical society. in einer mischung alter und neuer techniken entstand eine der ersten adäquaten verfilmungen der bekannten lovecraft geschichte.

dazu wird ein weiterer cthuloider streifen gezeigt.

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"Frisch serviert vom Krisenherd"

 

KEIN ÖL FÜR BROT - Palmöl aus Kolumbien
D 2008, 30min., Reportage, B + R: Renate Werner


Do 25.3. um 19:00 Uhr

in Anwesenheit von Evelyn Bahn (INKOTA-netzwerk)

 


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Ein Film über den Biospritboom in Kolumbien, der die Lage der Opfer von Landvertreibung und Lebensmittelpreisexplosion deutlich macht. Die Doku zeigt die Auswirkungen des Anbaus von Ölpalmen in Kolumbien. Anschließend Filmgespräch über die Auswirkungen von Agrarkraftstoffen.

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DER NEUE TON ZUM FILM
TEIL 10

Sa 27.3. um 20:30 Uhr

 


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Konzert mit Schlammpeitziger zu Videos von Ulrike Göken und DVD-Release 2010 im RegenbogenKino. Seine Biographie umfaßt nur die Worte: I was born. Vermutlich hat er einige Jahre später mit dem Musizieren begonnen, irgendwann den Casios den Vorzug vor anderen Instrumenten gegeben und schließlich seine Mission entdeckt: unsere Atmosphäre um elektronische Klänge und experimentelle Bilder zu bereichern. Einen Vorgeschmack gibts auf myspace.


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FILMEMACHER
UND IHRE MUSEN

DIE STUNDE DES WOLFS Vargtimmen
S 1968, 84 Min,. R + B: Ingmar Bergman,. D: Max von Sydow, Liv Ullmann, Ingrid Thulin, Erland Josephson u.a.



Fr 26.3. um 20:30 Uhr
So 28.3. um 20:30 Uhr
Mo 29.3. um 20:30 Uhr


 


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Das Motto unserer Reihe "Filmemacher und ihre Musen" findet in diesem Film besonderen Ausdruck. Die schwangere Alma Borg (Liv Ullmann) und ihr Mann, Maler Johan Borg (Max von Sydow) ziehen sich wegen seiner Schaffenskrise auf die Insel Baltrum zurück. Borg erzählt Alma seine nächtlichen Visionen und sie versucht ihm zu helfen, indem sie gemeinsam mit ihm die Nächte durchwacht. Die Realität mischt sich hier mit Imaginären, Erlebtes mit Ausgedachtem, es werden ständig Grenzen überschritten. Und das ganze taucht in sorgfältig komponierten schwarz-weißen Bildern des anderen Meisters, Kameramann Sven Nykvist auf. Liv Ullmann ist während der Dreharbeiten, so wie ihre Protagonistin, ebenfalls schwanger und zwar mit dem Drehbuchautor und Regisseur Ingmar Bergmann.

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"Frisch serviert vom Krisenherd"

 

MOSANTO - Mit Gift und Genen
F 2007, 109 min., von Marie Monique Robin,

in Anwesenheit von Anne Schweigler (Aktionsnetzwerk globale Landwirtschaft) mit anschließender Diskussion



Do 7.4. um 19:00 Uhr

 


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Monsanto ist mit seinen Niederlassungen in sechsundvierzig Ländern weltweiter Marktführer für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) geworden. Darüber hinaus ist das Unternehmen aber auch eines der umstrittensten der Industriegeschichte. Seit ihrer Entstehung im Jahr 1901 ist die Firma aufgrund der Giftigkeit ihrer Produkte in zahllose Prozesse verwickelt. Doch Monsanto präsentiert sich heute als ein Unternehmen der "Wissenschaft des Lebens", das sich von nun an der nachhaltigen Entwicklung widmet. Anhand ganz neuer Unterlagen sowie Zeugenaussagen von Opfern, Wissenschaftlern und Politikern rekonstruiert Monsanto, mit Gift und Genen die Entstehungsgeschichte eines Industrieimperiums, das mit reichlicher Zuhilfenahme von Täuschungen, Druckmitteln und Bestechungsversuchen sowie abgekartetem Spiel mit amerikanischen Behörden zum größten Saatguthersteller weltweit avanciert ist. Diese Position machte es möglich, dass sich die GVO-Kulturen auf der ganzen Welt ausbreiten konnten, ohne dass ihre Auswirkung auf die Natur und die Gesundheit der Menschen untersucht worden wären. Der Film enthüllt die Einflussnahme des Konzerns auf Politik und Kontrollbehörden bei seinem weltumspannenden Griff nach der Macht über unser Essen..

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