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Blick auf die Berlinale 2016 "Goldener Bär"

Fuocoammare - Seefeuer OmU
I 2016, 108 Min, digital, Dokumentarfilm

R+K: Gianfranco Rosi

mit Samuele Pucillo, Mattias Cucina, Samuele Caruana, Dr. Pietro Bartolo, Giuseppe Fragapane, Maria Signorello, Francesco Paterna, Francesco Mannino, Maria Costa

Fr 2.9.16, 20:00 Uhr
Sa 3.9.16, 20:00 Uhr
So 4.9.16, 21:30 Uhr
Mo 5.9.16, 21:30 Uhr
Fr 9.9.16, 22:00 Uhr
Fr 16.9.16, 21:45 Uhr

 


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Samuele lebt auf der Mittelmeerinsel Lampedusa, auf der das Leben schon immer von dem geprägt war, was das Meer bringt. Seit Jahren sind das nun vor allem Menschen – Tausende Flüchtlinge, die in der verzweifelten Hoffnung auf ein besseres Leben eine lebensgefährliche Reise wagen.

Ein Jahr lang beobachtete Regisseur Gianfranco Rosi Leben und Alltag auf Lampedusa, der „Insel der Hoffnung“, die zur Anlaufstelle unzähliger Flüchtlinge wurde. Der bewegende Dokumentarfilm überzeugte auf der diesjährigen Berlinale Publikum wie Kritiker und gewann den Goldenen Bären als Bester Film.

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Blick auf die Berlinale 2016 "Silberner Bär"

L'avenir-Alles was kommt OmU
F/D 2016, 100 Min, digital

R: Mia Hansen-Løve,

K: Denis Lenoir,

D: Isabelle Huppert, André Marcon, Roman Kolinka, Edith Scob, Sarah Le Picard, Solal Forte

 

 

Fr 2.9.16, 22:00 Uhr
Sa 3.9.16, 22:00 Uhr
So 4.9.16, 19:30 Uhr
Mo 5.9.16, 19:30 Uhr

Sa 17.9.16, 21:45 Uhr




 

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Gerade schien Nathalies Leben noch in bester Ordnung zu sein: Ein Beruf mit Berufung als Philosophielehrerin, eine eigene Lehrbuchreihe, eine stabile Ehe seit 25 Jahren und zwei fast erwachsene Kinder. Doch dann wird plötzlich alles anders. Ihr Mann verlässt sie für eine Andere, ihre exzentrische Mutter – die sonst Tag und Nacht um Nathalies Aufmerksamkeit buhlt – muss ins Altersheim und der Verlag deklariert ihre Bücher als altbacken und fordert eine Rundum-Modernisierung. Doch Nathalie, die die großen Gedanken stets den großen Gefühlen vorzieht, ist fest entschlossen, erhobenen Hauptes den Widerständen des Lebens zu trotzen und offen zu bleiben für alles, was kommt.

ALLES WAS KOMMT ist ein starkes Frauenporträt und zugleich eine warmherzige Reflektion über Umbrüche, Älterwerden und Sinnsuche. Isabelle Huppert brilliert in einer Paraderolle als Nathalie und changiert subtil zwischen Trotz und Traurigkeit, Stärke und Zerbrechlichkeit. Mit feinem Gespür für leise Töne inszeniert Mia Hansen-Løve unaufgeregt und intelligent eine persönliche Suche nach neuen Wegen und wurde dafür bei der Berlinale 2016 mit dem Silbernen Bären für die Beste Regie ausgezeichnet. Weltkino

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Kinderkino

Vilja und die Räuber

D F 2015, 80 Min,

R: Marjut Komulainen,
ab 6 Jahre

Sa 3.9.16, 15:00 Uhr
So 4.9.16, 15:00 Uhr
Sa 10.9.16, 15:00 Uhr



 

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Nicht schon wieder Sommerferien! Für die zehnjährige Vilja gibt es einfach nichts Langweiligeres als jedes Jahr mit der gesamten Familie die liebe Oma besuchen ... Doch dann passiert etwas Unglaubliches: das voll beladene Familienauto wird rotzfrech von einer Räuberfamilie überfallen und ausgeraubt – inklusive Vilja! Nach dem ersten Schreck stellt Vilja jedoch fest, das auch in ihr das Zeug zum echten Räubermädchen steckt. Doch auch die gestandene Räuberfamilie kann von der Kleinen noch eine ganze Menge lernen! Zeigt sie ihnen doch, wie man Autos oder auch Süßigkeitenläden erfolgreich plündern kann. Nebenbei stehen Würstchengrillen am Lagerfeuer, Baden im See und jede Menge Lakritzbonbons auf der Tagesordnung. Kalle hingegen, der jüngste Spross der Familie Räuberberg, beneidet Vilja um ein richtiges Zuhause. Achja, und um Bücher, die nicht sofort von den Wurfmessern seiner kratzbürstigen Schwester Hele durchlöchert werden. Während Vilja und Hele echte Freunde werden, beginnt Viljas Abenteuerherz immer lauter zu schlagen ... Eins steht definitiv fest: Vilja hat den räubermäßigsten Sommer ihres Lebens!

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Tag des Denkmals 2016 unter dem Motto: "Gemeinsam Denkmale erhalten"

Berlin East Side Gallery

D 2014, 120 Min, digital

R + B + K: Karin Kaper und Dirk Szuszies

M: Patrick Grant, Kiddy Citny & Sprung aus den Wolken, Christoph Mödersheim

Am 12.9. mit anschließendem Gespräch mit der Filmemacherin Karin Kaper

Fr 9.9.16, 19:30 Uhr
Mo 12.9.16, 20:30 Uhr




 

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In der Wendezeit wurde das Stück Grenzmauer zwischen Oberbaumbrücke und Ostbahnhof mit Hilfe vieler inter-nationaler Künstler zur weltbekannten East Side Gallery.
Trotz ihrer großen Anziehungs- und Symbolkraft für die Aufbruchsstimmung und den Freiheitsgeist der Wendezeit wird dem bekanntesten Stück Mauer weiterhin ein würdiges Gedenken verwehrt.
Die East Side Gallery verliert nicht zuletzt wegen der vom Senat genehmigten weitreichenden Bebauung des ehemaligen Todesstreifens hinter der Mauer ihre Eindrücklichkeit.
Doch das Mauergedenken ist derzeit wieder aktueller denn je. Denn auch im Zusammenhang mit einer steigenden Anzahl von Menschen, die nach Europa flüchten, erleben wir gegenwärtig eine neue Debatte über Abschottung, Zäune und Grenzen.
Der Film „Berlin East Side Gallery“ erinnert daran, dass es in Deutschland einmal eine Grenze gab, an der auf Flüchtende geschossen wurde. Der Dokumentarfilm zeigt ein Stück Berliner Zeitgeschichte und lädt dazu ein, über alte und neue Mauern nachzudenken und zu diskutieren.

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Kindertheater

Viel Farben Welt
vom Theater Plexus

ein mobiles, artistisches Kindertheater zum Thema Vielfalt und Toleranz, Spieldauer 50 Min.

 

So 11.9.16, 15:00 Uhr

 

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Das Stück führt die Zuschauer in die Welt der Farben. Rote, gelbe, grüne und blaue Wesen tauchen auf und zeigen uns ihre rote, gelbe, grüne oder blaue Welt..
Aber was passiert, wenn sie aufeinandertreffen? Ein Theater voller Poesie und Farb-Witz, das überrascht, Räume öffnet und neue Impulse setzt.
Erzählt wird mit den Mitteln des artistischen Bewegungstheaters, jenseits verbaler Sprache.
ihres Lebens!

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Tag des Denkmals 2016 unter dem Motto: "Gemeinsam Denkmale erhalten"


Berliner Stadtbahnbilder

BRD 1982, 60 Min,

R: Alfred Behrens,

K: Jürgen Jürges, Fritz Poppenberg, Michael Kuball,


Am 10.9. mit anschließendem Gespräch mit dem Filmemacher Alfred Behrens

Sa 10.9.16, 20:00 Uhr
So 11.9.16, 19:30 Uhr





 

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"Der 1982 mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnete Film erzählt die Geschichte der Berliner Stadtbahn mit vielen historischen Aufnahmen bis hin zu 1981. Die Berliner S-Bahn auf ihrem Weg durch West- und Ostberlin, durch unwirklich anmutende Stadtlandschaften, Bilder einer nachindustriellen Wildnis inmitten der Großstadt. Winterbilder, Sommerbilder. Nicht nur ihre legendäre Vergangenheit, sondern ihr Jetzt 1981: ihre fast einsamen Bewegungen durch unwirklich vergangene Stadtlandschaft, und auch Stagnation, der efeuüberwucherte Verfall der Linien. Der Film besteht aus Bildern und Geräuschen. Seine Montage lädt dazu ein, ihren Zusammenhang zu erfahren. Es ist ein extremer Film, ein purer Film, ein Bilderfilm, ein Geräuschfilm. Ein Film für das Auge des Entdeckers.

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Alfred Behrens Auszüge aus "Berliner Stadtbahnbilder" von Alfred Behrens und Volker Noth:
In Berlin (West) sind seit dem 28.September 1980 nur noch 38 der insgesamt 77 S-Bahnhöfe in Betrieb, die anderen sind von der Reichsbahndirektion in der Wilhelm-Pieck-Straße verrammelt und verriegelt worden. Seit der Stillegung von vier Strecken, seit der zeitlichen Einschränkung des Zugbetriebes - nach 21 Uhr nur noch Pendelverkehr Charlottenburg - Friedrichstraße - kann von einem S-Bahn- "Netz" in Berlin (West) im Grunde genommen nicht mehr gesprochen werden - allenfalls von einem erweiterten Zubringerverkehr zum Umsteige- und Grenzübergangsbahnhof Friedrichstraße. In den ersten Wochen des S-Bahn-Boykotts nach dem Mauerbau am 13. August 1961 sind auf dem Bahnhof Zoo Reisende, die für 20 Pfennige eine S-Bahn-Fahrkarte kaufen wollten, beschimpft und verprügelt worden. Bald galt in der westlichen Halbstadt das ungeschriebene Gesetz: Mit der S- Bahn fährt man nicht. Die Stadt - besser: was im Westen von ihr übriggeblieben war -hatte kollektiv beschlossen, sich noch weiter zu amputieren. Das war eine Trotzreaktion, eine politische Ersatzhandlung. Man wollte denen "da drüben" zeigen, daß man auch ohne S-Bahn auskommen konnte (die Eisenbahn-Betriebsrechte hatten die Westalliierten 1945 auch in ihren Sektoren der Reichsbahndirektion Berlin überlassen, die später in den sowjetischen Sektor der Stadt verlegt wurde). Der Boykott verdrängte die einstmals modernste und leistungsfähigste Stadtschnellbahn der Welt. Die West-Berliner Bahnhöfe der Stadtbahn spiegeln nur noch Erinnerung an gesellschaftliche Wirklichkeit wider. Sie illustrieren keine Veränderungen mehr, sie halten Stillstand fest. Hier ist ein Verkehrsmittel, ein Ding, das nie etwas anderes als Mittel zum Zweck war, im Begriff, ganz zu sich selbst zu kommen. Von ihren Reisenden vergessen, leben diese Bahnhöfe, diese Züge nur noch in der Erinnerung an eine Epoche der Technik-Geschichte. Die West-Berliner Stadtbahn ist die größte Museumsbahn der Welt. Viele Bahnhöfe sehen heruntergekommen und verfallen aus -gerade darin liegt eine große Chance für Berlin. Die alten Baupläne sollen alle noch erhalten sein, jeder Bahnhof könnte originalgetreu restauriert werden. Der Film ist ein Plädoyer für diese Bahn als Verkehrsmittel für Reisende von Heiligensee bis Lichterfelde-Süd, von Wannsee bis Friedrichstraße. Er plädiert für die Restaurierung ihrer Bahnhöfe, ihrer Strecken, ihrer Lebendigkeit oder aber für das bewußte Sterben lassen zur nach-industriellen Wildnis inmitten der Stadt."


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Tag des Denkmals 2016 unter dem Motto: "Gemeinsam Denkmale erhalten"

KONZERT IM FREIEN

D 2001, 88 Min, 35mm

B+R: Jürgen Böttcher (Strawalde)

K: Thomas Plenert, Lars Lenski,
Lucas Böttcher,

M: Günter „Baby“ Sommer, Dietmar Diesner



Sa 10.9.16, 21:30 Uhr
So 11.9.16, 21:00 Uhr



 

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"Mitten in Berlin, an historischer Stelle zwischen Marienkirche und Rotem Rathaus, steht wie ein Relikt das »Marx-Engels-Forum«, ein großes, ehrgeiziges Denkmalprojekt der ehemaligen DDR.
Jürgen Böttcher verwendet für seinen experimentellen Dokumentarfilm eigene Aufnahmen der Entstehung des Denkmals aus den Jahren 1981-86 und ausschließlich auf dem Marx-Engels-Forum gedrehtes, neues Material.
Eine große Collage aus Dokumentaraufnahmen der damals am Projekt beteiligten Künstler und intensiver Beobachtungen heutiger Besucher des anachronistischen Denkmalensembles (Familien, Liebespaare, Touristen aus aller Welt lassen sich häufig vor den erstarrten, stoischen Figuren von Marx und Engels fotografieren).
Die musikalischen »Erzähler« Günther »Baby« Sommer (verhalf in den 70ern mit dem Schlagzeug dem Jazz in der DDR zum Durchbruch) und Dietmar Diesner (knüpft zu Beginn der 80er an den Free Jazz an) führen mit Schlagwerk und Saxophon durch den Film, strukturieren ihn, bringen das unterschiedliche Material, das ja teilweise spröde, befremdlich, auch grotesk ist, gewissermaßen zum Tanzen.
Der Film zeigt kein Konzert. Er ist selbst eins. Zwei Musiker bespielen den Platz – das war die Idee. Vor dem Denkmal installiert, ist Sommers Instrumentarium aus Becken, Trommeln, Tamtams, Gongs und Röhrenglocken schon ein blitzender Widerspruch zu dem massiven Monstrum aus Bronze. Sommer im hellen Hemd spielt Diesner im schwarzen Anzug zu. Sie dialogisieren, blaffen, zwitschern, klagen, lassen einander ausreden... Der Zuhörer wird zum Zeugen der allmählichen Verfertigung von Gedanken beim Musizieren.
Eine Auseinandersetzung mit Geschichte und Kunst, über Raum und Zeit in der neuen Mitte Berlins."

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BUNT– RE-Vision. 100 Jahre Bunt / Revolte

Künstlerisch-dokumentarischer Film,

Konzeption: Lidia Gluchowska, An Krasko, Tech. Umsetzung: An Krasko, Text: Lidia Gluchowska

Hermann Stöhr und Stanislav Kubicki
Vortrag in Kooperation mit Städtepartner Stettin




Di 13.9.16, 20:00 Uhr




 

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Beitrag über Kunst und soziales Engagement während des Kriegs, aber auch heute. Ein Projekt über zwei sozial engagierte Menschen Hermann Stöhr + Stanislaw Kubicki
Diskussion mit Dr. Lida Gluchowska, Kunsthistorikerin an der Universität Zielona Gora
Jochen Schmidt, Mitarbeiter des Antikriegsmuseums und der Friedensbibliothek

 

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Blick auf die Retrospektive
Verbotene Filme im Osten - Zensierte Filme im Westen

Kopfstand, Madam!
BRD 1966/1967, 82 Min, 35mm,

R: Christian Rischert,

D: Miriam Spoerri, Herbert Fleischmann, Heinz Bennent, Lutz Berko

 



Fr 16.9.16, 20:00 Uhr
Sa 17.9.16, 20:00 Uhr




 


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Mit »Kopfstand, Madam!« machen wir eine Zeitreise in die Welt vor 50 Jahren, die Frauenbewegung ist noch Jahre entfernt. Gleichberechtigung, da ist sich Robert sicher, lässt sich niemals verwirklichen. Warum auch? Frauen haben es doch gut, wenn der Mann alles für sie tut.Im Zentrum steht Karin, eine selbstbewusste Frau, die den Rollenerwartungen entsprechend mit der Heirat ihren guten Job aufgibt und ganz für ihren Mann Robert und die Familie da ist. Mit einem befreundeten Paar teilen sie ein Bootshaus, an dem sie die Wochenenden verbringen: Die Männer angeln gemeinsam, die Frauen sprechen über Mode und üben auf dem Bootssteg Tanzschritte ein – eine heile Welt, die mit metaphorisch aufgeladenen Bildern und auch Witz die Geschlechterverhältnisse der Zeit aufspießen.
Unter der Oberfläche brodelt es. Karin fühlt sich unterfordert, will eigene Erfahrungen sammeln, wieder arbeiten. Sie lässt Robert das spüren, es knistert von Beginn des Films an zwischen den beiden. Doch Robert ist der Mann – er bestimmt, wo es langgeht. Und Karin sucht Auswege, hat eine Affäre mit einem anderem. Doch so verlockend der Ausbruch für sie ist, so sehr er die Hoffnung auf ein anderes Leben, eine andere Frauenrolle schürt, so hart ist der Absturz. Denn auch der “Lover” ist ganz Mann seiner Zeit.

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Blick auf die Retrospektive
Verbotene Filme im Osten - Zensierte Filme im Westen

Berlin um die Ecke

DDR 1965, 85 Min, 35mm,

R: Gerhard Klein,
B: Wolfgang Kohlhaase,

mit: Dieter Mann Monika Gabriel Erwin Geschonneck Kaspar Eichel Kurt Böwe Harald Warnbrunn

 



So 18.9.16, 20:30 Uhr
Mo 19.9.16, 20:30 Uhr





 


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"Junge Arbeiter in einem Berliner Metallbetrieb Mitte der 1960er Jahre. Vieles im Betrieblichen stört sie, doch niemand nimmt ihre kritischen Äußerungen wahr, auch nicht der alte Meister, der will, dass ordentlich gearbeitet, nichts verschwendet wird. Mit ihm können auch die jungen Kollegen offen reden. Und da gibt es noch die Liebesgeschichte zwischen Olaf und der verheirateten Karin, die sich gerade von ihrem Mann trennt. Der alte Paul Krautmann bricht eines Tages im Betrieb tödlich zusammen. Jetzt tritt ein etwas fanatischer Altkommunist, Redakteur der Betriebszeitung, auf den Plan, der rigide an den Jungen herumkritisiert. Olaf fühlt sich von ihm so gekränkt, dass er ihm eines Abends im Hausflur auflauert und ihn verprügelt. Das wird merkwürdigerweise der Beginn einer ersten Annäherung. Der Film wurde nach dem 11. Plenum 1965 verboten. "Mit "Berlin um die Ecke" wollten Gerhard Klein und Wolfgang Kohlhaase an ihre drei Berlin-Filme der fünfziger Jahre anknüpfen – Arbeitstitel war "Berlin Kapitel IV" – und sich gewissermaßen von "der Ecke" verabschieden, was heißen sollte, dass sie nun älter geworden und dabei waren, dem Lebensmaterial der Ecke als Synonym für Treffpunkt der Jungen zu entwachsen. Zugleich ging es ihnen darum, nun, da das Berliner Alltagsleben nicht mehr von der alles überschattenden offenen Grenze bestimmt wurde, die Konflikte junger Leute zu beschreiben, ihre spezifischen Schwierigkeiten im Leben, in der Arbeit, in der Liebe." (Erika Richter).

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Kinderkino

Konrad in der Konservenbüchse

BRD 1983, 35mm, 80 Min,

R: Claudia Schröder,

ab 6 Jahre.

 

Sa 17.9.16, 15:00 Uhr
So 18.9.16, 15:00 Uhr

 

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Als sie ein kleines Wesen aus der Konservenbüchse mit „liebe Mutter“ anredet und sich als siebenjähriger Junge entpuppt, gerät Frau Bartolotti aus der Fassung. Schließlich war es auch nur ein dummer Computerfehler in der Fabrik für Instant-Kinder, der Konrad, ein ausgesprochen wohlerzogenes Elite-Kind, an die unkonventionelle und lebenslustige Frau Bartolotti liefern ließ.
Trotz ihrer Gegensätzlichkeit lernen sich die beiden lieben, und als eines Tages die Fabrik das irrtümlich gelieferte „Produkt“ wieder abholen will, möchte Konrad nicht mehr weg.
Eine raffinierte Rettungsaktion wird gestartet...

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Ladybird trifft SWAZZOU

Jazz und Tanz


Do 22.9.16, 20:00 Uhr




 


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Die Berliner Jazzband SWAZZOU um die Sängerin Monique ter Steege zeichnet sich durch ausgesprochen individuelle Arrangements und feinfühlige Bearbeitungen von Jazzklassikern aus.
Ein Markenzeichen ist der ausgefeilte Satzgesang von Monique ter Steege mit dem Gitarristen und Co-Sänger der Band Guido Martin.
In der Rhythmusgruppe spielen wie ein Uhrwerk der Bassist Frank Andersohn und Rolando Storms am Schlagzeug.
Als musikalischer Grenzgänger, eigentlich vom Freejazz kommend, spielt Michael Schulz Saxophon.
SWAZZOU groovt zwischen den Welten des Jazz, Swing, Blues, Pop, Funk bis zum Reggae. Die Songs werden auf eigene Art lebendig und neu. Dem Publikum wird es so leicht gemacht, sich mitreißen zu lassen.

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Filmporträt

DIE FRAU MIT DER KAMERA – PORTRÄT DER FOTOGRAFIN ABISAG TÜLLMANN

D 2014, 92 Min, digital,

ein Film von Claudia von Alemann

Am Sonntag in Anwesenheit von Claudia von Alemann


Fr 23.9.16, 20:00 Uhr
So 25.9.16, 19:30 Uhr
Mo 26.9.16, 21:30 Uhr




 


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"Dokumentarischer Filmessay über die Frankfurter Fotografin Abisag Tüllmann 1935 – 1996. Die filmische Hommage dokumentiert in mehr als 500 schwarz-weiß Fotografien – ausschließlich aufgenommen von Abisag Tüllmann selbst – Leben, Werk und Zeitkontext der 1960er bis 1990er Jahre.

Claudia von Alemann begibt sich auf eine eindrucksvolle Spurensuche in der Welt der verstorbenen Freundin. Sie nähert sich ihr über Bilder und Archivdokumente, Filmausschnitte aus Filmen von Carola Benninghoven, Helke Sander, Alexander Kluge, Günther Hörmann und Ulrich Schamoni, über die Musik des Komponisten José Luis de Delás und über Briefe und Erinnerungen, wie jene der Fotografin Barbara Klemm, die ihre frühere Frankfurter Kollegin noch lebhaft vor Augen hat." Film Kino Text
.
In einer biografischen Notiz von 1989 resümierte Abisag Tüllmann ihre Doppelbegabung:
„Ich erkunde mit meinen Kameras beides, die politische, soziale und literarische Welt, soweit sie sich auf den Brettern der Bühne manifestiert, mit derselben Neugierde."

Nach dem Film verließ ich das Kino mit einem anderen Blick, ich sah überall Motive und hatte totale Lust mit einer Kamera loszuziehen.

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Kinderkino

Das Sommeralbum

BBRD 1991, 35mm, 91 Minuten,

R: Kai Wessel,

ab 8 Jahre.

 

Sa 24.9.16, 15:00 Uhr
So 25.9.16, 15:00 Uhr

 

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Es ist Sommer im Jahre 1905. Die elf jährige Josefine Stern fährt mit ihrer Mutter und ihren beiden älteren Brüdern in das Sommerhaus nach Litauen ans Meer. Doch anders als in den früheren Ferien wollen die Brüder in diesem Jahr von ihrer kleinen Schwester nichts wissen; sie verschwinden in einer Scheune im Wald und bereiten ein geheimes Projekt vor. Josefine ist einsam und langweilt sich. Sie fährt mit dem Fahrrad heimlich ans Meer und sehnt ihren Vater herbei, der als Fotograf durch die Welt reist. Und tatsächlich, der Vater kommt. Zum Erstaunen aller macht er seiner Tochter ein großes und ungewöhnliches Geschenk: Josefine bekommt seine alte Kamera. Mit Feuereifer lernt sie das nötige Handwerk und entdeckt die Welt der Fotografie, die Welt ihrer eigenen Bilder. Bald reicht die nahe Umgebung des Hauses nicht mehr aus und sie unternimmt immer weitere Ausflüge mit Fahrrad und Kamera. Die Suche nach neuen Bildern bringt Josefine in unbekannte Gegenden und führt zu Begegnungen mit fremden Menschen und so entsteht zu jedem ihrer Photos eine eigene Geschichte. Josefines neue Kunst und Selbständigkeit erweckt bei ihren Brüdern Interesse. Sie benötigen jetzt ihre Hilfe. Josefine wird in das Geheimnis eingeweiht. Das Sommeralbum" erzählt Geschichten von Selbstfindung, von Träumen und von der Vergänglichkeit der Zeit. Basis Filmverleih

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Zwischenräume
Politik & Poesie

Kabarett von und mit Sunna Huygen

 



Sa 24.9.16, 20:00 Uhr





 


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Sunna Huygen spricht über Räume und die Räume dazwischen, die Grautöne und die Erkenntnis, dass wir nicht einfach alt genug werden müssen, um zu wissen, welches Problem wie gelöst werden muss, wer in welche Schublade gehört und was schwarz ist und was rot.
Wut, Sexismus und Poesie gibt es auch jenseits klar definierter Wahrheiten, die uns der Kapitalismus weiß zu machen versucht und spätestens beim Betreten öffentlicher Badeanstalten ist ein kabarettistischer Blickwinkel dem Überleben durchaus zuträglich.
Da hilft nur eins: Weiterüben.
Zwischen den Räumen gelacht, gedacht & gebrüllt von Sunna Huygen.

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Tina Modotti
OmU
BRD 1981, s/w, 80 Min,

B+R: Ursula Jeshel, Marie Bardischewski,

K: Kurt Lorenz, Peter Braumüller

 

 

 


Fr 23.9.16, 22:00 Uhr
So 25.9.16, 21:30 Uhr
Mo 26.9.16, 19:30 Uhr





 


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"Tina Modotti wurde 1896 als Kind einer Arbeiterfamilie in Udine/Italien geboren und folgte 1913 ihrem Vater und ihrer Schwester in die Emigration nach San Francisco, wo sie zunächst als Näherin arbeitete. Nach einer Karriere beim italienischen Theater im Little Italy der Stadt zog sie 1918 mit ihrem ersten Lebensgefährten und Künstler Roubaix (Robo) Richey nach Los Angeles, wo sie 1920 in dem Stummfilm The Tigers Coat eine Hauptrolle spielte. Nach Robos Tod ging sie 1923 nach Mexiko - zusammen mit dem Fotografen Edward Weston - als Begleiterin, Schülerin, Modell und Lebensgefährtin. Schon bald wurden ihre ersten Bilder veröffentlicht, und sie galt ab 1925 als die bedeutendste Dokumentaristin der Wandgemälde von Diego Rivera und anderer Künstler (David Orozco, Alfaro Siquieros). In der Auseinandersetzung mit den mexikanischen Künstlern und lateinamerikanischen Kommunisten verwandelt sich Tina Modottis Bewusstsein in ein politisches. 1929 wird ihr Geliebter Julio Antonio Mella im Auftrag des kubanischen Diktators Machado ermordet. Wie keine andere Frau war sie in der zweiten Hälfte der 20er Jahre an der revolutionären Bewegung in Mexiko beteiligt und wurde aus diesem Grunde 1930 ausgewiesen und abgeschoben. Nach ihrer Ankunft in Rotterdam entkam sie den italienischen Faschisten, die ihre Auslieferung forderten, und konnte nach Berlin weiterreisen. Hier versuchte sie, ihre fotografische Arbeit fortzusetzen. Aber mit ihrer großformatigen amerikanischen Kamerawar sie am falschen Ort zur falschen Zeit. Im Herbst 1930 blieb Tina Modotti als neue Heimat nur noch Moskau, wo sie dank der Förderung durch die alte Bolschewistin Jelena Stassowa bald eine wichtige Position in der Internationalen Roten Hilfe (IRH) übernahm und mit ihrem Landsmann Vittorio Vidali zusammenlebte. Sie arbeitet als Übersetzerin, Referentin und in geheimer Mission als Kurier, leitet 1933 das Büro der IRH in Paris und ab 1936 die Zentrale in Spanien, wo sie bis zum Ende des Bürgerkrieges blieb. 1939 kehrte sie gemeinsam mit Vittorio Vidali unter einem falschen Namen als Flüchtling zurück nach Mexiko. Sie starb am 5. Januar 1942 in einem Taxi in der Nähe ihrer Wohnung in Mexico City." Basis Filmverleih


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Ein Blick nach Griechenland
SOLITAIRE OU SOLIDAIRE?
OmU
G 2016, 70 Min, digital,

Dokumentarfilm von Eirini Karagkiozidou, Akis Kersanidis, Aimilia Kouyioumtzoglou, Kiki Moustakidou, Stavroula Poulimeni, Chrysa Tzelepi

In Zusammenarbeit mit dem Bündnis Griechenlandsolidarität

 

Anschl. Diskussion mit einer der Filmemacherinnen, Stavroula Poulimeni und einer Aktivistin der Klinik, Eva Babalona



Mi 28.9.16, 19:00 Uhr




 


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„Ein Dokumentarfilm über die Solidarische Klinik von Thessaloniki
Im Gegenzug zu den Krediten verlangte die Troika in der Krise von Griechenland, Staatsausgaben zurückzuschrauben und auch im Gesundheitswesen zu sparen. Binnen kurzem waren 30% der Bevölkerung ohne Krankenversicherung und damit ohne Zugang zu medizinischer Versorgung. Als Akte des Widerstands wurden in vielen Städten solidarische Praxen (Kliniken) gegründet, die diese Menschen umsonst behandelten. Die AktivistInnen in diesen Praxen arbeiten unentgeltlich, kollektiv und basisdemokratisch. Die Soli
darische Praxis in Thessaloniki war eine der ersten und arbeitet nach wie vor. Der Film zeichnet die Geschichte der Praxis und ihrer AktivistInnen und PatientInnen nach. Eine Geschichte der praktischen und kämpferischen Solidarität.

Ein Film über das Recht auf Gesundheit und Solidarität in Zeiten der
Krise in Griechenland

Einsamkeit ist nicht einfach eine existentielle Frage, sondern Ergebnis der Politik der Krisenmaßnahmen der Memoranden. Solidarität war die Antwort auf die soziale Isolation. Die Dokumentation über die Solidarische Praxis in Thessaloniki beginnt mit ihrem ursprünglichen Gründungsanlass, dem Hungerstreik von 300 migrantischen Arbeitern im Jahr 2011. Mit dem Erzählen der Geschichten der betroffenen Patienten
und der Geschichten der Mitglieder der Solidarischen Praxis versucht der Film, das Phänomen des Auschlusses von Gesundheitlicher Versorgung einzufangen. Während der schlimmsten humanitären Krise bietet die Praxis medizinische Primärversorgung sowohl für MigrantInnen als auch für GriechInnen, für die die Türen des Nationalen Gesundheitssystems im Zuge der Krise plötzlich geschlossen waren. Zugleich versucht die Dokumentation auch eine Antwort auf die Frage, ob Solidarität durch solche Initiativen und Strukturen einer Gesellschaft implantiert werden können.“


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Zum Tag der Einheit
Die Wittstock-Filme von Volker Koepp


Blick auf die 70er Jahre:

Mädchen in Wittstock

DDR 1975, 19 Min, 35mm,
R: Volker Koepp
Wieder in Wittstock
DDR 1976, 22 Min, 35mm,
R: Volker Koepp

Wittstock III
DDR 1978, 32 Min, 35mm,
R: Volker Koepp

Leben und Weben
DDR 1981, 28 Min, 35mm,
R: Volker Koepp

 

Fr 30.9.16, 20:30 Uhr
So 2.10.16, 20:30 Uhr

 



Mit Dokumentarfilmen hielten einige junge Filmemacher, die sie umgebende DDR-Realität in den 60er und 70er Jahren fest. Erstmals konnten DDR-Bürger vor der Kamera über ihre Erfahrungen, Ängste und Sorgen, über ihr Leben, ihren Alltag sprechen. Die Regisseure ließen den Protagonisten das Wort und benutzten sie nicht für Propaganda oder eigene Meinung. So ist es uns heute möglich viele Facetten der DDR kennen zu lernen und über Langzeitdokumentationen, die über die Wende hinaus fortgesetzt wurden, den Wechsel der Lebensumstände, den die Zeit mit sich bringt, zu verfolgen.
Einer dieser Filmemacher ist Volker Koepp, der mit seiner feinen zurückhaltenden Art zu fragen, Raum für Unbeschwertheit und Offenheit schaffte. So entstanden unter seiner Regie wunderbar poetische, intensive Dokumentarfilme.
Zum Tag der Einheit werfen wir mit seiner Langzeitdokumentation, die die Arbeiterinnen des VEB Obertrikotagenwerk "Ernst Lück" in Wittstock an der Dosse über 22 Jahre begleitete, einen Blick zurück in die 70er Jahre der DDR und in die 90er Jahre der Nach-Wende-Zeit. Zudem gratulieren wir der Defa, die sich in ihrem 70sten Jahr befindet, danken Volker Koepp für seine schönen Filme, aber auch der Defa, die viele Filme ermöglichte.

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In Wittstock wurde Ende der 60er, Anfang der 70er ein Textilkombinat errichtet, in dem nur Frauen arbeiten. Bei Volker Koepp`s ersten Besuch arbeiten dort ca 1000 Arbeiterinnen, ein Jahr später sind es bereits 2000 und 3000 sollen es werden. Der Altersdurchschnitt der Frauen liegt bei 21 Jahren, das sorgt natürlich für vorprogrammierte Konflikte. Denn wie reagiert eine Kleinstadt auf eine Invasion junger Frauen und wie kommen diese in Wittstock, aber auch untereinander zurecht? Die Arbeiterinnen sind jung, unerfahren, aber auch selbstbewusst. Sie sollen das Kombinat wuppen und alle Positionen besetzen. Volker Koepp nimmt die jungen Frauen ernst und hört ihnen zu. Zu viele Chefs, „zu viele, die was zu sagen haben“, Qualität und Planerfüllung muß „von oben“ kommen, nicht „von unten“. So wird oben und unten auf den Kopf gestellt, weder die Partei-, noch die Fabrikführung haben die richtigen Erkenntnisse und Einsichten, sondern die jungen Arbeiterinnen.
Der erste Film stellt die Jugendbrigade als ganzes vor und führt die Protagonistinnen Renate, Edith und Stupsi ein. Auf sie konzentriert sich in allen weiteren Filmen der Focus und lässt uns an ihrem Leben in Wittstock, an ihren ersten Arbeitsjahren teilnehmen. Selten ist die DDR so positiv dargestellt worden wie in diesen Wittstock-Filmen. Vielleicht wäre ein anderer Weg möglich gewesen ...

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Zum Tag der Einheit
Die Wittstock-Filme von Volker Koepp


Die Zeit nach der Wende:
WITTSTOCK, WITTSTOCK

D 1997, 119 Min, 35mm,
R: Volker Koepp

 

Sa 1.10.16, 20:30 Uhr
Mo 3.10.16, 20:30 Uhr

 

veradrake

„Nach der Wende 1989/90 wird die Textilfabrik abgewickelt. Sozialismus, Kapitalismus, Pragmatismus: die drei sind zum ersten Mal arbeitlos und müssen sich neu orientieren. Elsbeth gerät ins Karussell der ABM-Jobs und Umschulungsprogramme, Renate arbeitet bald als Zimmermädchen in einem Hotel. Edith, die als junges Mädchen immer in Wittstock bleiben wollte, nimmt einen Job in Süddeutschland an - das Leben verläuft eben nicht in geordneten Bahnen.
Eine Langzeitbeobachtung über zwei Jahrzehnte: Brüche in Biographien, Szenen aus einer Kleinstadt und die großen Umbrüche eines Landes. Deutsche Geschichte und drei starke Frauen - ein schöner Film.“ DOK.fest München

„Ich habe die Auffassung, dass durch die Art von Arbeit, die wir machen, Dokumente im eigentlichen Sinne des Wortes entstehen sollen. Dokumentarfilme als Dokumente.“
Volker Koepp

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