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Zum Tag der Arbeit
Der Wert des Menschen
La Loi du marché
OmU
FR 2015, 93 Min, digital,

R: Stéphane Brizé

mit: Vincent Lindon, Karine De Mirbeck, Matthieu Schaller

 

Do 28.4.16, 19:30 Uhr
Mo 2.5.16, 20:30 Uhr
Fr 6.5.16, 20:00 Uhr
Sa 7.5.16, 20:00 Uhr

 


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veradrake

Thierry`s Leben gerät aus den Fugen. Er hat sein Leben lang geackert, jetzt ist er Mitte 50 und arbeitslos und tritt den Gang durch die Institutionen an. Er muss viel einstecken, um seine Familie durchbringen zu können. Schließlich findet Thierry sich als Sicherheitsbeamter in einem Supermarkt auf einmal auf der anderen Seite wieder und muss beim Diebstahl ertappte Kunden und Kassiererinnen erniedrigen und an die Polizei ausliefern. Bis er eine Entscheidung trifft, die für alle Beteiligten folgenschwer ist...
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Gegen das Vergessen

Nicht stillhalten, wenn Unrecht geschieht
A 2002, 45 Min,

R+B: Uwe Bolius
M: Ernst Zettl
K: Robert Angst

Im Anschluß liest:
Dieter Braeg „Tschikweiber haums uns g`nennt...“ Die Zigarrenfabriksarbeiterinnen von Hallein von Ingrid Bauer

 

Fr 29.4.16, 19:30 Uhr




 

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Die Dokumentation porträtiert Agnes Primocic, Kommunistin und antifaschistische Widerstandkämpferin, die im Alter von 102 Jahren ihr Leben in humorvoller und offener Weise erzählt. Sie wuchs in einfachen Verhältnissen einer Arbeiterfamilie auf und begann bereits mit 16 Jahren in der Halleiner Zigarren- und Tabakfabrik zu arbeiten. Schon in jungen Jahren kämpfte sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen, den Halleiner Tabakarbeiterinnen, um die ihnen zustehende Lebensmittelration. Ab ihrem 25. Lebensjahr kämpfte sie als Gewerkschafterin und Betriebsrätin für gerechte Arbeitsbedingungen in der Fabrik und gegen die Behandlung von Frauen als "Menschen 2. Klasse". Mehrmals wurde sie von den Faschisten eingesperrt, hielt aber trotz alle dem nicht still und verhalf kurz vor Kriegsende 19 Gefangenen vor dem sicheren Tod aus dem KZ Hallein zur Flucht.

veradrake

Das Buch erzählt „... über Festlegungen und Spielräume, Zwänge und Hoffnungen, Anpassung und Widerstand von Arbeiterinnen, deren Lebensgeschichten verwoben sind mit den beiden Weltkriegen und der Zeit danach, mit der Weltwirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit der Zwischenkriegszeit, mit der Herrschaft der Austrofaschisten und Nationalsozialisten. Es sind Geschichten, die auch in der Gegenwart, in einer Zeit, in der es in vielen gesellschaftlichen Bereichen neuer Formen von Solidarität, wachem Widerstandsgeist und konstruktiver Einsprüche bedarf, anregend bleiben.“
Die Buchmacherei

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Über alte und neue Mauern

Berlin East Side Gallery

D 2014, 120 Min, digital

R + B + K: Karin Kaper und Dirk Szuszies

M: Patrick Grant, Kiddy Citny & Sprung aus den Wolken, Christoph Mödersheim

Anschließendes Gespräch mit Karin Kaper, Dirk Szuszies und Hans-Christian Ströbele(MdB) Moderation: Clara Herrmann

Di 3.5.16, 18:30 Uhr




 

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In der Wendezeit wurde das Stück Grenzmauer zwischen Oberbaumbrücke und Ostbahnhof mit Hilfe vieler inter-nationaler Künstler zur weltbekannten East Side Gallery.
Trotz ihrer großen Anziehungs- und Symbolkraft für die Aufbruchsstimmung und den Freiheitsgeist der Wendezeit wird dem bekanntesten Stück Mauer weiterhin ein würdiges Gedenken verwehrt.
Die East Side Gallery verliert nicht zuletzt wegen der vom Senat genehmigten weitreichenden Bebauung des ehemaligen Todesstreifens hinter der Mauer ihre Eindrücklichkeit.
Doch das Mauergedenken ist derzeit wieder aktueller denn je. Denn auch im Zusammenhang mit einer steigenden Anzahl von Menschen, die nach Europa flüchten, erleben wir gegenwärtig eine neue Debatte über Abschottung, Zäune und Grenzen.
Der Film „Berlin East Side Gallery“ erinnert daran, dass es in Deutschland einmal eine Grenze gab, an der auf Flüchtende geschossen wurde. Der Dokumentarfilm zeigt ein Stück Berliner Zeitgeschichte und lädt dazu ein, über alte und neue Mauern nachzudenken und zu diskutieren.

eintrittsfrei

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Superdaddy

Theater von und mit Volker Meyer-Dabisch

 

 

 


Do 5.5.16, 19:00 Uhr




 

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Ob Hechelatmung, Hausgeburt oder Kinderzimmer-Chaos: Väter haben es nicht leicht! Vor allem nicht als moderne Multifunktions-Papas, die alles geben und dabei so oft grandios scheitern.
SUPERDADDY verfolgt eine ganze Vaterbiografie von der Schwangerschaft (nicht der eigenen!) bis zum 18. Geburtstag des Sohnes. In seiner One-Man-Show bespielt Comedian Volker Meyer-Dabisch, bekannt als Caveman - Darsteller, die tragikomischen Momente des Vaterseins.
Vielleicht verhilft er zur kollektiven Erkennnis.
Vielleicht backt er live Kuchen.
Passend zum Vatertag ist seine Show auf jeden Fall!

Eintritt: 2€ bis 12€ nach Selbsteinschätzung

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Nie wieder Krieg - für die sofortige Beendung aller Kriege
DIE GROSSE ILLUSION
LA GRANDE ILLUSION
OmU
F 1937, 113 Min, digital,

R: Jean Renoir

mit: Jean Gabin, Dita Parlo, Pierre Fresny, Erich von Stroheim, Julien Carette, Marcel Dalio u.a.



Fr 6.5.16, 22:00 Uhr
Sa 7.5.16, 22:00 Uhr
So 8.5.16, 20:30 Uhr
Mo 9.5.16, 20:30 Uhr




 

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"Während des Ersten Weltkrieges geraten drei französische Flieger, ein Aristokrat, ein Proletarier und ein Jude, in deutsche Gefangenschaft. Während sich zwischen dem Adeligen und einem deutschen Offizier so etwas wie Freundschaft entwickelt, versuchen die anderen beiden aus dem Lager zu fliehen. In diesem Drama erteilt Jean Renoir Nationalismus, Rassismus, Krieg und Klassenunterschieden eine klare Absage. In Frankreich wurde der Film wegen der Freundschaft zwischen den französischen und deutschen Offizieren in der Zensur stark gekürzt. In Deutschland wurde er aufgrund des dargestellten Pazifismus gar verboten."
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menschenfressereins
Buchvorstellung von Etta Streicher und Rebecca Blöcher


 

Do 12.5.16, 20:00 Uhr





 

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Wer kennt sie nicht?
Diese unsichtbaren, kaum greifbaren menschenfressenden, oder zumindest am Menschen nagenden Wesen ohne Körper?
Etta Streicher und Rebecca Blöcher haben hier den Versuch unternommen, diesen ein Gesicht zu geben, sie zu greifen, zu umschreiben und zu umzeichnen. Jede in der ihr zur Verfügung stehenden Sprache und Form:
Etta hat sich, so wie sie es meistens tut, der lyrischen Form der Sprache bedient und Texte geschrieben. Rebecca hat sich aufgemacht und ist zu den Menschen gegangen, um diese und ihre ganz persönlichen Menschenfresser zu zeichnen.
Und da ist es nun:
Etwas, was man in die Hand nehmen kann und solange betrachten, wie man will...
menschenfressereins - der Anfang einer Entlarvung der alltäglichen Menschenfresserei…
Lesung mit Etta Streicher am Wort, Christian Goretzky an der Musik und mit einem Zeichentrickfilm von Rebecca Blöcher.

Eintritt frei - Spenden willkommen.

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Blick auf die Filmgeschichte der 70er Jahre

Deadlock

D1970, 88 Min, 35mm,

R + B: Roland Klick
K: Robert van Ackeren
M: CAN

mit Mario Adorf, Anthony Dawson, Marquard Bohm, Mascha Elm Rabbe



Fr 13.5.16, 19:30 Uhr
Sa 14.5.16, 19:30 Uhr
So 15.5.16, 21:00 Uhr
Mo 16.5.16, 21:00 Uhr




 

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"Klicks frühes Meisterwerk, eine Mischung aus psychedelischem Western und absurdem Theater, zeigt zwei Gangster, die sich in einem ausgestorbenen Wüstenkaff die Beute streitig machen.
Akustisch und optisch bestechend, dramaturgisch konsequent bis zum Schluss, prägt sich einem dieser Film für immer ein.
Klicks psychedelische Treibjagd im Niemandsland – mit Can-Soundtrack!"

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Blick auf die Filmgeschichte der 70er Jahre
Supermarkt

D 1973, 84 Min, digital,

R: Roland Klick
K: Jost Vacano

mit: Charly Wierzejewski, Eva Mattes, Michael Degen, Walter Kohut, Michael Rehberg, Eva Schukardt, Rudolf Brand, Witta Pohl, Ferdinand Henning, Thilo Weber, Alfred Edel



Fr 13.5.16, 21:30 Uhr
Sa 14.5.16, 21:30 Uhr
So 15.5.16, 19:00 Uhr
Mo 16.5.16, 19:00 Uhr




 

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Alles ist super im Supermarkt, das Angebot, die Verführung, der Konsum. Manche verlieren die Übersicht, manche können nicht mithalten, und manche klauen.

"Supermarkt erzählt die Geschichte eines 18-jährigen und seiner brutalen Odyssee durch die Großstadt, dort, wo sie am dreckigsten ist. Der Sog ist unaufhaltsam, und der Junge, der zu labil ist, um sich ihm zu entziehen, wird schließlich zum Verbrecher, weil er die Spielregeln dieser Gesellschaft nicht beherrscht" (F. Hanck, epd Film 9/1992).
Der Film wurde mit dem Deutschen Filmpreis 1974 (Filmband in Gold in der Kategorie „Beste Regie“) ausgezeichnet.

Ein wunderbar dreckiges Stück Kino mit einem Helden, der erfahren muss, dass die Wirklichkeit kein Supermarkt ist, in dem man sich bedienen kann und das man für Verständnis, Liebe, Hilfe, Zuneigung bezahlen muß.

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Auf Wolke 7

Ein kabarettistischer Fahndungstrip durch die moderne Arbeitswelt mit Gerald Wolf

 

 



Do 19.5.16, 19:30 Uhr




 


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Die Texte des Berliner Kabarettisten Gerald Wolf sind witzig, mit überraschenden Sinnzusammenhängen und Pointen. Und die Personen und Konstellationen so widersprüchlich wie im richtigen Leben. Da kann Mensch direkt nachdenklich werden, wenn ihm vorgeführt wird, wie Abteilungsleiter Noppe von der BSR – das ist die Berliner Straßenreinigung – von der Personalleitung teamfähig gemacht werden soll.
"Auf Wolke 7" nimmt die Arbeitswelt satirisch aufs Korn.
Vom rasenden Postboten Charly über den polternden Noppe, der Ex-Schleckerfrau Karin aus Sachsen über IBM ("Ich bin mobil") bis zu einem Stoßgebet für Mercedes.
Ein anregender Abend, auch weil der kabarettistische Blick sich nicht nur an den Medien und dem etablierten Politik-Gerede abarbeitet, sondern beim Blick in die Welt der Lohnarbeit inspirierend und anfeuernd wirkt.

Ein besonderes Zuckerl sind Wolfs Parodien auf Udo Lindenberg, Oliver Kahn und Herbert Grönemeier.
Regie: Albrecht Metzger

Eintritt: 9,- € / 6,- € erm.

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Film - Lesung - Konzert
BLITZE ÜBER KREUZBERG - DONNER ÜBER GANZ BERLIN
D 2015, 100 Min, digital

Schnitt + Bearbeitung:
Diethard Küster und Christian Klandt
,

M: Band MDK

 

Fr 20.5.16, 21:00 Uhr



 

Blick auf das Westberlin der 80er Jahre, alte unverwendete Filmmitschnitte jetzt zusammengefügt, laßt euch überraschen.

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Lesung mit Überraschungsgästen und dem Romanautor Volker Hauptvogel aus „fleischers blues“.
In "Fleischers Blues" erzählt Volker Hauptvogel von seinen goldenen Zeiten als Punk in West-Berlin der Siebziger- und Achtzigerjahre. Hauptprotagonist Fleischer nimmt uns mit in ein Biotop aus Musik, Drogen, Sex und Gewalt - und zeigt gleichzeitig ein Stück deutsche Geschichte.

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MEKANIK DESTRÜKTIW KOMANDÖH, kurz MDK wurde 1978 gegründet, legte eine steile Karriere mit diversen Schallplatten und Tourneen durch Europa und den USA hin und gilt, laut TAZ, immer noch als eine der innovativsten Bands Berlins. 1984 löste sich MDK bedingt durch den Tod von 3 Bandmitgliedern auf und startete 2014 neu mit Gerard Rudschuck an der Gitarre, Friedel Kriete an den Drums, Rumme Beck am Bass, Bertram Krumm am Saxophon, Volker Hauptvogel als Vocalist sowie Ingenieur Harris Johns
Sie haben ein neues Programm aufgelegt, das sich hören lassen kann.

Im Anschluß geht es dann mit DJ Adrian Vom Hove und einem exzellenten Musikprogramm weiter.


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Rabbi Wolff
D 2016, 95 Min, digital

R+B: Britta Wauer,

K: Kaspar Köpke

 



Sa 21.5.16, 20:00 Uhr
So 22.5.16, 20:30 Uhr
Mo 23.5.16, 20:30 Uhr




 


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William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London – es sei
denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff.
Der Film nimmt uns mit in den turbulenten Alltag von Willy Wolff und beleuchtet seine bewegte Vergangenheit: Bevor er Rabbiner wurde, war er politischer Korrespondent in London; als Kind floh er mit seiner Familie aus Nazideutschland.
Rabbi Wolff ist nicht nur das Porträt einer faszinierenden Persönlichkeit – eines tief religiösen Menschen, der sich voller Lebensfreude über Konventionen hinwegsetzt. Der Film führt auch auf mitreißende Weise in die Welt des Judentums ein und präsentiert uns einen ganz besonderen deutschen Lebenslauf.

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Under the cherry moon
OmU
USA 1986; 98 Min,

Mit Prince, Jerome Benton, Kristin Scott Thomas, Steven Berkoff, Emmanuelle Sallet, Alexandra Stewart, Francesca Annis, Pamela Ludwig, Barbara Stall, Karen Geerlings

 



Sa 21.5.16, 22:00 Uhr





 


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Zwei mittellose Gigolos aus Miami gehen ihrer Tätigkeit in den höchsten Kreisen von Nizza nach. Als sich einer von ihnen – der smarte Barpianist Christopher (Prince) – wirklich verliebt, geraten die beiden Freunde aneinander und bekommen ausserdem ernsthafte Schwierigkeiten mit dem Vater der schönen jungen Millionenerbin …
Dieser stimmige, ironische Schwarzweissfilm ist eine glamouröse Selbstinszenierung des Pop-Superstars Prince als Regisseur, Hauptdarsteller und Komponist in Personalunion. Auch wenn der Film damals bei Kritikern und Publikum floppte – der Soundtrack dazu, Princes achtes Studioalbum «Parade» mit heutigen Klassikern wie «Kiss» oder «Christopher Tracy’s Parade» ist hochkarätig. .

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METROPOLENPOLITIK
BERLIN UND AIRBNB ...
WAS SAGEN DIE ZAHLEN?

Informations- und Diskussions-veranstaltung zur Ferienwohnungs-problematik im Kiez

Diskussion mit:
Alsino Skowronnek + Jonas Parnow vom Datenprojekt airbnbvsberlin.de
Dr. Andrej Holm (Stadtforscher, HU-Berlin)
Moderation: Nina Scholz (freie Journalistin)
Veranstalter: Helle Panke, Rosa Luxemburg-Stiftung Berlin


Do 26.5.16, 19:00 Uhr




 


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"Willkommen zu Hause" – so wirbt Airbnb für über 11.000 Wohneinheiten für Touristen in Berlin. Bei circa 1,9 Millionen Wohnungen im Stadtgebiet entspricht dies 0,4 % aller Berliner Wohnungen. Diese Übernachtungsmöglichkeiten befinden sich vor allem in den Kiezen und Straßenzügen, die in den letzten Jahren von Aufwertungsprozessen und besonders hohen Mietsteigerungen betroffen waren, möchten doch die Nutzerinnen und Nutzer von Airbnb dort Urlaub machen, wo das Leben tobt. So tragen Ferienwohnungen eine Mitschuld an der Verknappung von bezahlbarem Wohnraum in den angesagten Innenstadtvierteln Berlins. Gleichzeitig wohnen in diesen Kiezen auch jede Menge Menschen, die ihr prekäres Leben durch gelegentliches Untervermieten eines Zimmers über "Sharing-Portale" wie Airbnb aufbessern müssen.
Ab 30. April 2016 soll nach dem Willen des Senats Schluss sein mit den aus dem Boden sprießenden Ferienwohnungen. "Zweckentfremdungsverbot" heißt das auf Behördendeutsch. Dass es zu dieser Maßnahme überhaupt kam, ist eine Folge davon, dass die Wohn- und Mietsituation das zentrale stadtpolitische Thema in Berlin ist.

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Im Strahl der Sonne
OmU
Russland/D/Tschechien, Lettland, Nordkorea 2015, 90 Min, digital

R: Vitaly Mansky,
K: Alexandra Ivanova, Mikhail Gorobchuk,
S: Andrej Paperny

 


Fr 27.5.16, 20:30 Uhr
So 29.5.16, 20:30 Uhr
Mo 30.5.16, 20:30 Uhr




 


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Eine Dokumentation in Nordkorea zu drehen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Dennoch versuchte Vitaly Mansky genau das, trickste das Regime so weit es ging aus und legt nun mit „Im Strahl der Sonne“ das Ergebnis vor. Der Film bietet faszinierende Einblicke in ein hermetisch abgeschottetes Land, entlarvt aber vor allem die Versuche des Regimes, per Propaganda das Bild von Nordkorea zu kontrollieren.

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IG Blech trifft auf Havana Heat

Konzert und Schwoof

 



Sa 28.5.16, 20:00 Uhr





 


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IG Blech - Berlin (Kreuzberg u.a. Bezirke): Seit 36 Jahren mühen sie sich mit ihren Instrumenten und ihrem Publikum, ohne bisher je weltberühmt geworden zu sein. Ihren teils depressiv verstimmten Instrumenten entlocken sie wunderbare Melodien, die Trompeten lassen sich zu herzzerreißenden Solos hinreißen, die Saxophone dominieren den markanten Sound, die Posaunen spielen schier übermenschliche Töne und die Percussion trommelt, was das Fell hält. HeavyMessingWorldMusic vom Allerfeinsten.

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Havana Heat: Die neun Musiker spielen Salsa, Latin und Jazz und heizen locker auch das frühlingshafte Berlin auf Tanztemperatur auf. Bandleader ist Albrecht Riermeier.

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Der Schamane und die Schlange
OmU
CO / YV / RA 2015, 124 Min, digital,

R: Ciro Guerra,
B: Ciro Guerra, Jaques Toulemonde, K: David Gallego,

D: Nilbio Torres, Antonio Bolívar, Jan Bijvoet, Brionne Davis

 

 

 


Do 2.6.16, 20:30 Uhr
Fr 3.6.16, 20:30 Uhr
Sa 4.6.16, 20:30 Uhr
Mo 6.6.16, 20:30 Uhr




 


veradrake

"Amazonas, Anfang des 20. Jahrhunderts: der Schamane Karamakate wird gebeten, den deutschen Forscher Theodor Koch-Grünberg zu heilen. Doch dafür müssen sie die geheimnisvolle Yakruna-Pflanze finden. Etwa 30 Jahre später sucht der Botaniker Richard Evans Schultes Karamakate auf. Auch er ist auf der Suche nach der Yakruna. Karamakate, der mittlerweile den Zugang zur Geisterwelt verloren hat, macht sich noch einmal auf den Weg auf dem Amazonas, ins Herz der Finsternis. Während sie immer tiefer in den undurchdringlichen Regenwald reisen, kehren Karamakates Sinne zurück. Wie die Strömungen eines Flusses, vermischt sich seine vergessene Vergangenheit mit der Gegenwart und enthüllt das tragische Schicksal seines Volkes, den Cohiuano, und seine einstige Suche nach der Pflanze mit Theodor. Inspiriert von den Tagebüchern der ersten Forschungsreisenden des kolumbianischen Amazonas im frühen 20. Jahrhundert und deren anthropologischen Schwarz-Weiß-Fotografien, zeigt der Film traumartig ein Streben nach Wissen. Die spektakuläre Kameraführung unterstreicht den enormen Respekt für den Geist des Dschungels und vermittelt eine tief emotionale Botschaft. Der Film erzählt von den Mysterien einer fast vergessenen Kultur und den Schrecken der Kolonialisierung."
Auf dem Cannes Filmfestival 2015 wurde er mit dem C.I.C.A.E. Award ausgezeichnet und erhielt eine Oscar-Nominierung als Bester Fremdsprachiger Film 2016

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Menschen–Krise–Sensationen
Judiths Krise singt a capella

 



So 5.6.16, 18:00 Uhr

 


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Janis: Little Girl Blue
OmU
USA 2015, 103 Min, digital,

Regie: Amy J. Berg

Erzählt von Chan Marshall-Cat Power

K: Francesco Carrozzini, Paula Huidobro, Jenna Rosher

 







 


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Mit Hits wie "Cry Baby", "Mercedes Benz" und "Piece of my Heart" ist Sängerin Janis Joplin in die Annalen des Rocks eingegangen und wurde spätestens 1970 zur Legende, als sie mit 27 Jahren an einer Überdosis Heroin starb. Regisseurin Amy Berg wollte sich allerdings nicht nur mit der öffentlichen Wahrnehmung der Rock-Ikone beschäftigen, sondern ein komplexes Bild der Musikerin vermitteln.

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STURE BÖCKE OmU
Island/ Dk 2015, 93 Min, digital,

R: Grimur Hákonarson,

mit Sigurður Sigurjónsson, Theodór Júlíusson, Charlotte Bøving

 

 





 


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In einem abgeschiedenen Tal in Island leben Gummi und Kiddi Seite an Seite und versorgen ihre Schafe. Ihre Schafherden werden als die besten des Landes angesehen und die beiden Brüder werden wiederholt für ihre preiswürdigen Schafböcke ausgezeichnet. Obwohl sie dasselbe Leben führen und das Weideland teilen, haben Gummi und Kiddi seit 40 Jahren nicht mehr miteinander gesprochen.
Als eine tödliche Krankheit bei Kiddis Schafen ausbricht, ist das ganze Tal bedroht. Die Behörden entscheiden, dass die Schafe dieser Region erlegt werden sollen, um einen weiteren Ausbruch zu verhindern. Das ist quasi ein Todesurteil für die Bauern, da die Schafe ihre Haupteinnahmequelle sind und viele verlassen ihren Hof. Aber Gummi und Kiddi geben nicht so schnell auf – und jeder der Brüder versucht die Katastrophe auf seine Art abzuwehren: Kiddi mit der Waffe und Gummi mit seinem Verstand.
Um den Behörden entgegentreten zu können, müssen die Brüder sich zusammenraufen: um ihre spezielle, jahrhundertealte Rasse zu retten und auch sich selbst.

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