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Mai 68

Wilde Streiks - Der heiße Herbst 1969
D 2016, 56 Min,

Dokumentarfilm von Ute Bönnen und Gerald Endres

In Anwesenheit der Filmacher Ute Bönnen, Gerald Endres und Peter Birke (Historiker) mit Einführung und anschl. Diskussion

Sa 9.6.18, 15:00 Uhr

 


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veradrake

Am 2.September 1969 beginnen die Stahlarbeiter der Hoesch-Werke in Dortmund
einen wilden Streik, sie haben die Schnauze voll und wollen auch ein Stück vom Kuchen und nicht nur die Krümel. Tags darauf schließen sich weitere 20 000 Arbeiter der Hütten Phönix und Union dem wilden Streik an, der Streik und die Forderungen springen über auf Rheinstahl, Mannesmann und einen Teil der Ruhrbergwerke. Schließlich streiken Stahlwerker und Bergarbeiter vom Saarland bis nach Kiel. Werke werden besetzt, die Gewerkschafter werden ausgepfiffen, Tarifverhandlungen bringen keinen gerechten Lohn. Die Arbeiter kümmern sich jetzt selber um die Verhandlungen nach besseren Löhnen.
Die Politiker in Bonn bekommen es mit der Angst zu tun, da sich alles kurz vor den Bundestagswahlen abspielt.
Die Arbeiter von Hösch setzen schon nach wenigen Tagen eine Lohnerhöhung durch, die bei künftigen Lohnrunden nicht angerechnet wird und bekommen keine Abzüge für die Streiktage. Fast überall gehen die Arbeitgeber auf die Forderungen ihrer Arbeiter ein. Für die Arbeiter ist der gemeinsame erfolgreiche Kampf ein einschneidendes Erlebnis, aber nicht nur für sie, auch für die Arbeitgeber und Gewerkschafter.

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Mai 68

Lotte alla Rhodiatoce di Pallanza OmU
I 1969, Dokumentarfilm,

R: Militantes Filmkollektiv Turin

Input + Diskussion mit: Dietmar Lange (Historiker) und Enzo di Calogero (ehem. Lotta Continua FIAT-Mirafiori, angefragt)

 

Sa 9.6.18, 19:00 Uhr

 


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veradrake

Ein Film-Essay der chronologisch vom Klassenkampf 1968/69 der Arbeiter in Pallanza und ihren Erfahrungen erzählt. Er zeigt Phasen des Kampfes, Ziele und Formen der Organisation und endet mit der Besetzung der Fabrik und den darauf folgenden Entlassungen.
Rhodiatoce, war ein Unternehmen in Pallanza in Italien, dass auf die Herstellung von künstlichen Textilfasern u.a. Nylon spezializiert war.

In Zusammenarbeit mit dem AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost West
mit Unterstützung der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt

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Wer protestiert gegen die neo-liberalen Arbeitsmarktreformen
in Frankreich und Italien und
wie ist der aktuelle Stand der sozialen Kämpfe?


Mit Davide Gallo Lassere, Autor von "Gegen das Arbeitsgesetz und seine Welt"und der Buchmacherei

 


So 10.6.18, 18:00 Uhr

 


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Davise, der „prekärer Forscher“ an einer der Pariser Unis ist und zu einem Netzwerk von jungen Akademiker*innen/Aktivist*innen gehört, hat an den Kämpfen des Frühlings 2016 teilgenommen, die seither und aktuell ihre immer wieder aufflammen. Im Mittelpunkt stand das von einer „linken“ französischen Regierung eingebrachte Arbeitsgesetz, das dazu angetan ist, Frankreichs Arbeiter/innen und die Jugend (weiter) zu unterwerfen. Sie sollen sich zukünftig auf einem Arbeitsmarkt verdingen, der nach dem Vorbild der deutschen Agenda 2010 funktionieren soll. Der Aufstand dagegen erfasste Gymnasiast/innen und Studierende ebenso wie einen Teil der Gewerkschaften, die sich mit Straßenprotesten und Arbeitsniederlegungen zur Wehr gesetzt haben. Sein Buch thematisiert auch kritisch, dass und warum Betroffene (z. B. die Jugend der Banlieue) sich kaum beteiligen konnten oder wollten. Es thematisiert auch die Schwierigkeiten, unterschiedliche politische Kulturen, wie etwa die etablierter Gewerkschaften und neuer sozialer Bewegungen, unter einen Hut zu bringen. Gallo Lassere zeigt in einem größeren historischen Bogen Verbindungslinien auf zu vergangenen und aktuellen globalen Kämpfen und verdeutlicht, warum „der französische Frühling“ 2016 kein abgeschlossenes Kapitel ist. All diese Erfahrungen sind auch für uns von Bedeutung, gerade auch, um die gegenseitige Unterstützung der widerständigen Bewegungen diesseits und jenseits des Rheins - und der Alpen - zu fördern.

In der Veranstaltung wird auch die Situation in Italien thematisiert, über die Mitglieder der Gruppe Potere al Populo berichten werden, die gemeinsam mit der Buchmacherei und uns zu dieser Veranstaltung einladen.

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Filmporträt

DAS SALZ DER ERDE -
LE SEL DE LA TERRE OmU

F/BR/I 2014, 110 Min,

R: Wim Wenders, Juliano Ribeiro Salgado

mit Sebastião Salgado, Wim Wenders, Lélia Wanick Salgado, Juliano Ribeiro Salgado, Hugo Barbier, Jacques Barthélémy, Régis Muller, João Pessoa Mattos, Leny Wanick Mattos, Maria Teresa Salgado Rocha Bastos


Fr 15.6.18, 22:00 Uhr
Sa 16.6.18,
20:00 Uhr

 


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veradrake

„Über Umwege fand der brasilianische Fotograf Salgado zu seinem Beruf: Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaft entdeckte er auf seinen Geschäftsreisen im Auftrag der Weltbank das Fotografieren; mit der Leica seiner Frau. Den Durchbruch schaffte er 1986 mit ikonischen Bildern aus den Goldminen von Serra Pelada im Norden Brasiliens. Es folgten engagierte Reportagen und grosse Fotobücher über die Lebens- und Arbeitsweise der Menschen in allen Ecken der Welt. Kriege, Krankheiten und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen rief Salgado mit seiner Arbeit unerbittlich in unser Bewusstsein, bis ihm auf einer Reise ins kriegsversehrte Ruanda ein Elend entgegenschlug, für das er keine Bilder mehr finden konnte und das ihn in eine tiefe Schaffenskrise stürzte. Erst über ein Wiederaufforstungsprojekt in seiner Heimat schöpfte er wieder Hoffnung. Gemeinsam mit dem Sohn Salgados, Juliano Ribeiro Salgado porträtiert Wim Wenders den brasilianischen Fotografen und sie zeigen mit ihrem Film sein Leben und Arbeiten und geben seinen Fotografien und Worten Raum.

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Berliner Schule

Transit
D 2017, 101 Min,

R+B: Christian Petzold
nach dem Roman von Anna Seghers, K: Hans Fromm
S: Bettina Böhler

mit: Franz Rogowski, Paula Beer, Godehard Giese, Lilien Batman, Maryam Zaree, Barbara Auer, Matthias Brandt, Sebastian Hülk, Emilie de Preissact


Fr 15.6.18, 20:00 Uhr
Sa 16.6.18,
22:00 Uhr
So 17.6.18, 20:30 Uhr
So 8.7.18, 20:30 Uhr
Mo 9.7.18, 20:30 Uhr
Mo 16.7.18, 20:30 Uhr
So 29.7.18, 20:30 Uhr
Mo 30.7.18, 20:30 Uhr

 


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veradrake

Die deutschen Truppen stehen vor Paris. Georg, deutscher Flüchtling, entkommt im letzten Moment nach Marseille. Im Gepäck hat er die Hinterlassenschaft des Schriftstellers Weidel, der sich aus Angst vor seinen Verfolgern das Leben genommen hat: Ein Manuskript, Briefe, die Zusicherung eines Visums durch die mexikanische Botschaft. In Marseille darf nur bleiben, wer beweisen kann, dass er gehen wird. Visa für die möglichen Aufnahmeländer werden gebraucht, Transitvisa, die raren Tickets für die Schiffspassage. Georg erinnert sich der Papiere Weidels und nimmt dessen Identität an. Er taucht ein in die ungefähre Existenz des Transits. Flüchtlingsgespräche in den Korridoren des kleinen Hotels, der Konsulate, in den Cafés und Bars am Hafen. Er freundet sich mit Driss an, dem Sohn seines auf der Flucht gestorbenen Genossen Heinz. Wozu weiterreisen? Lässt sich anderswo ein neues Leben beginnen? Alles verändert sich, als Georg die geheimnisvolle Marie trifft und sich in sie verliebt. Ist es Hingabe oder Berechnung, die sie ihr Leben vor der Weiterreise mit dem Arzt Richard teilen lässt, während sie gleichzeitig auf der Suche nach ihrem Mann ist? Der, so erzählt man, sei in Marseille aufgetaucht, in Besitz eines mexikanischen Visums für sich und seine Frau. Piffl Filmverleih

Christian Petzold versetzt die Handlung von Anna Seghers‘ Roman “Transit” von 1944, die während des Zweiten Weltkriegs spielt, in die Gegenwart. Mit der experimentellen Zeitverschiebung gelingt ihm ein zeitloser und universeller Film über Flucht und Verfolgung.

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Hommage an Rainer Werner Fassbinder

In einem Jahr mit 13 Monden
BRD 1978, 124 min., 35mm,

R+ B+K: Rainer Werner Fassbinder,

D: Volker Spengler, Ingrid Caven, Gottfried John, Elisabeth Trissenaar, Eva Mattes, Günther Kaufmannt

 

Fr 8.6.18, 22:00 Uhr
Mo 11.6.18, 20:30 Uhr
Mo 18.6.18, 20:30 Uhr

 


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veradrake

Die Geschichte eines Menschen auf der Suche nach Liebe und Zärtlichkeit
Sommer 1978 in Frankfurt am Main: Elvira Weishaupt rekapituliert in 5 Tagen ihr Leben. Aus Liebe zu Alois ist sie vor einigen Jahren durch eine Geschlechtsumwandlung zur Frau geworden. Doch Alois, ein Immobilienspekulant, will heute nichts mehr von ihr wissen. Gerade hat sie auch ihr Freund Christoph Hacker, ein Aktienhändler, verlassen. Zusammen mit der roten Zora zieht sie durch die sommerliche Finanzmetropole und sucht Stationen ihres früheren Lebens als Erwin auf: das Kloster, in dem sie aufgewachsen ist, den Schlachthof in dem sie eine Mezgerlehre gemacht hat. Doch alle Begegnungen mit alten Bekanntschaften vermögen ihr nicht den notwendigen Halt zu geben.
In einem Jahr mit 13 Monden ist wohl Rainer Werner Fassbinders persönlichstes Werk, das er kurz nach dem Selbstmord seines Freundes Armin Meier als Nachruf und Reflexion auf dessen Tod realisiert hat. Mit einer assoziativ poetischen Bild- und Tonmontage macht er die intimsten Gefühle seiner Hauptfigur auf seiner Glücksuche sichtbar. Der persönliche Zugang hebt dieses Melodrama als zeitloses Werk aus dem Schaffen Fassbinders heraus.

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Blick nach Russsland

Die Sanfte - Krotkaya OmU
F/D/LIT/NL 2017, 143 Min,

R: Sergei Loznitsa

D: Vasilina Makovtseva, Marina Kleshcheva, Lia Akhedzhakova


Fr 22.6.18, 20:30 Uhr
Sa 23.6.18,
20:30 Uhr
So 24.6.18, 20:30 Uhr
Mo 25.6.18, 20:30 Uhr
Fr 6.7.18, 20:30 Uhr
Sa 7.7.18,
20:30 Uhr
Sa 14.7.18,
20:30 Uhr
So 15.7.18,
20:30 Uhr

 


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veradrake

„Eine Frau lebt alleine am Rande einer kleinen russischen Stadt. Ihr Mann ist im Gefängnis, regelmäßig schickt sie ihm Pakete. Als eines ihrer Päckchen zurückkommt, bemüht sie sich, den Grund dafür zu erfahren. Doch ihre Nachfragen bei den Behörden führen zu keinem Ergebnis. Schließlich macht sie sich auf einen langen Weg, um Klarheit zu gewinnen über das Schicksal ihres Mannes. Die Reise in die Gefängnisstadt am andere Ende Russlands ist beschwerlich. Die Menschen, denen sie begegnet, scheinen von einer tiefgehenden Lethargie geprägt zu sein. Jeder hat eine Theorie über den Lauf der Dinge parat, aber niemand scheint daran zu glauben, dass die Lage irgendwann wieder besser wird. Ihre Suche nach Antworten führt die Frau schließlich immer tiefer in einen Sumpf aus Ignoranz, Selbstsucht, Gewalt und Unmenschlichkeit, die sie stoisch erträgt. Wird sie Gerechtigkeit erfahren und ihren Mann wiedersehen?“ Grandfilm

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Migration

Eldorado
CH/D 2018, 92 Min, Dokumentarfilm,

R: Markus Imhoof

Do 28.6.18, 20:30 Uhr
Fr 29.6.18, 20:30 Uhr
So 1.7.18, 20:30 Uhr
Mo 2.7.18, 20:30 Uhr

 


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veradrake

In Eldorado erinnert sich Imhoof an seine italienische Flüchtlingsschwester Giovanna und begibt sich auf die Spuren heutiger Migranten. Er verknüpft die Geschichte von gestern und heute. Während des 2. Weltkriegs nahmen Schweizer Familien arme Kinder aus Italien auf und päppelten diese Kinder für eine begrenzte Zeit auf, weil die faschistischen Behörden es als Preis dafür verlangten, dass sie flüchtigen Juden die Transithäfen öffneten und damit eine Reise nach Amerika - statt der Schweiz! - ermöglichten. Giovanna starb in jungen Jahren, ein Grund warum das Thema Migration Imhoof nicht loslässt.
So begleitet er ein Schiff der italienischen Marine und zeigt, wie routiniert die Rettungen inzwischen organisiert sind. Die Aufnahme an Bord, die medizinische Untersuchung, die Abnahme der Fingerabdrücke, es gibt eine europäische Datenbank - die Zuwendung, das Wasser, die Nahrung: Das Schiff ist eigentlich das beste, was Europa ihnen gibt. So gut wie keiner von ihnen hat eine Chance auf dauerhafte Aufnahme in Europa.
Immer noch ist es so, dass das EU-Land, in dem ein Flüchtling zuerst den Boden betritt, auch für das weitere Asylverfahren zuständig ist. Keine Verteilung auf andere europäische Länder.
Als das Schiff dann in einem süditalienischen Hafen landet, sind 1.800 Flüchtlinge an Bord. Imhoof folgt ihnen weiter auf ihrem Weg: Erste Station ist ein Flüchtlingslager mit Stacheldraht, zweite Station, die Hölle der Tomatenproduktion. Sowohl die Flüchtlingslager, als auch die Tomatenproduktion sind von der Mafia organisiert. Als Landarbeiter sind die Afrikaner quasi Sklaven. Sie leben in einem staubigen Ghetto aus notdürftigen Hütten.
Den Frauen ergeht es noch schlimmer: Sie müssen sich prostituieren.
Manche Flüchtlinge schaffen es in die Schweiz, auch sie ohne Chance. In entwaffnender Naivität gibt der zuständige Beamte zu, dass er noch nicht einem einzigen Flüchtling aus Afrika einen dauerhaften Status als Flüchtling gegeben hat. Also werden sie abgeschoben.

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Ode an den Juni

Ode an Juni 2
2014, 31 Min, von Dagie Brundert

Ode an Juni 3
2015, 19 Min, von Dagie Brundert

Ode an Juni 4
2016, 17 Min, von Dagie Brundert

Ode an Juni 5
2017, 26 Min, von Dagie Brundert

In Anwesenheit von Dagie Brundert


Sa 30.6.18, 20:30 Uhr

 


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veradrake

„Ode an Juni“ ist eine Art unendliches Lebenswerk auf Super 8.
2008 hab ich angefangen, den Juni, meinen ultimativen Lieblingsmonat, in Bild und Ton festzuhalten. Tagebuchfilm, Berlinportrait, Lebensausschnittsdoku, Reisefilm, buntes, musikalisches, experimentelles Gedicht, irgendsowas wird das jetzt jedes Jahr.
Es gibt mittlerweile 5 Oden, alle zwischen 16 und 32 Minuten lang. Und es werden jährlich mehr, solange es Super 8 gibt. Und mich.

Dazwischen gibt es Pausen mit Junibowle und Sommerquiche!

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The Rider OmU
USA 2017, 104 Min,

R+B : Chloé Zhao
K: Joshua James Richards

D: Brady Jandreau, Tim Jandreau, Lilly Jandreau, Cat Clifford, Terri Dawn Pourier, Lane Scott, Tanner Langdeau, James Calhoon, Derrick Janisf


Fr 20.7.18, 20:30 Uhr
Sa 21.7.18, 20:30 Uhr
So 22.7.18, 20:30 Uhr
Mo 23.7.18, 20:30 Uhr
Fr 27.7.18, 20:30 Uhr
Sa 28.7.18, 20:30 Uhr

 


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veradrake

Nach einem beinahe tödlichen Rodeo-Unfall muss sich der junge Cowboy Brady Blackburn mit der Tatsache abfinden, dass er nie wieder reiten kann, und stürzt in eine existentielle Identitätskrise: Immerhin definiert ihn nicht nur seine Umwelt, sondern vor allem auch er selbst als Sioux-Nachkomme sich vornehmlich über seine Arbeit mit Pferden. Schwer wiegen der abschätzige Blick seines Vaters, der Abschied von seinen enttäuschten Fans und das Fehlen des einzigartigen Gefühls der Freiheit, das ihn auf dem Rücken eines Pferdes durchströmt.

In atemberaubenden Bildern der Wildnis South Dakotas erzählt THE RIDER von zerbrochenen Träumen und verlorenen Identitäten. Authentisch und einfühlsam hält der Film die Balance zwischen zärtlicher Poesie, archaischen Mythen und der rauen Lebenswirklichkeit im amerikanischen Heartland. Der Film basiert auf den wahren Leben seiner Darsteller. THE RIDER wurde in Cannes mit dem Art Cinema Award sowie mit dem Werner Herzog Filmpreis ausgezeichnet, der Mut, Entschlossenheit und Visionen honoriert.

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10. GRIECHISCHER SALON:

Erinnerung als Widerstand
- Malerei, Musik, Poesie

 

 

Do 3.5.18, 19:30 Uhr


 

veradrake

Der Maler Till Neu und der Soziologe Skevos Papaioannou lassen in Bildern und Liedern Szenen der Erinnerung lebendig werden. Erinnerung als Widerstand.
Die Bilder des Künstlers Till Neu aus Saarbrücken erzählen von Geschichte, Kultur und Mythen Griechenlands. Auch Krieg und Besatzung durch die deutsche Wehrmacht sowie Not und Armut in heutiger Zeit werden in konfrontativen Arbeiten thematisiert.

Skevos Papaioannou, geboren auf der griechischen Insel Kos und jetzt Professor für Soziologie an der Universität Kassel, präsentiert ein Spektrum griechischer Lieder.
Sie handeln von der deutschen Besatzung, der Migration der sechziger Jahre und der Flüchtlingsbewegung sowie der Neuen Migration in Zeiten der Krise.
Die Lyrik überträgt er ins Deutsche.

Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, Regenbogenfabrik, attac Berlin. Unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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